Ein generationsübergreifendes Rechercheprojekt zwischen Erinnerung und Zukunft. Wir sammeln Stimmen, Bilder und Bewegungen aus drei Generationen und übersetzen sie in ein gemeinsames, lebendiges Archiv.
Woher wir kommen
721 ist mehr als eine Zahl — sie ist ein Ort, ein Jahrgang, ein Versprechen. Über zwölf Monate haben wir Menschen zusammengebracht, die sonst selten am selben Tisch sitzen: Jugendliche, ihre Eltern, ihre Großeltern. Aus Gesprächen wurden Aufnahmen, aus Aufnahmen ein Material, das niemandem allein gehört.
Erinnerung ist keine Rückschau. Sie ist Material für das, was kommt.— aus dem Projekttagebuch
Was wir sammeln
Tonspuren, Fotografien, handgeschriebene Notizen, kurze Bewegungssequenzen. Jedes Fragment wird verschlagwortet, aber nie festgeschrieben — das Archiv bleibt offen für neue Lesarten. Wer mitmacht, entscheidet selbst, was bleibt und was verschwindet.
Wohin es geht
Im nächsten Jahr öffnen wir das Archiv als begehbare Installation. Besucher:innen können eigene Beiträge hinterlassen — das Projekt endet nicht mit der Ausstellung, es beginnt dort erst richtig.