Wie freiwillig ist eine Organspende, wenn das Leben eines Angehörigen davon abhängt? Ärztin Monika Schutte erklärt die Aufgaben einer unabhängigen Lebendspendekommission.
Herzlich willkommen zur achten Folge des Podcasts „Sag mal …: Über Organspende reden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. In dieser Folge nähern wir uns der Antwort auf die Frage: Ist eine freie Entscheidung für oder gegen Organspende überhaupt möglich, wenn es um das Leben von Angehörigen geht? Im Gespräch mit der Ärztin Monika Schutte von der Lebendspendekommission Nordrhein wird deutlich, warum es für mögliche Spenderinnen und Spender wichtig ist, dass die Freiwilligkeit zur Entscheidung für eine Lebendorganspende von einer unabhängigen Kommission geprüft wird. Darum geht es: 00:00 – 01:05 Intro 01:06 – 05:47 Die Lebendspendekommission 05:48 – 06:48 Die Bedeutung der Spender-Empfänger-Beziehung 06:49 – 08:34 Wer sind typische Spender? 08:35 – 10:06 Nachdenken: Kann ich mir vorstellen, Lebendspender/in zu sein? Der Einfluss auf das weitere Leben der spendenden Person und auf die Spender-Empfänger Beziehung 10:07 – 11:56 Mögliche kritische Spender-Empfänger-Konstellation 11:57 – 13:07 Was sollten Spender und Empfänger über die Lebendorganspende wissen? 13:08 – 15:05 Spenderauswahl durch das Transplantationszentrum und das Votum der Lebendspendekommission 15:06 – 16:32 Vermeidung von Organhandel durch gesetzliche Einschränkung des Spenderkreises 16:33 – 20:02 Schutz der Spenderin/des Spenders durch die Kommission 20:03 – 21:49 Zusammenfassung Aufgabe der Lebendspendekommission Fachredaktion: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Konzeption, Redaktion und Produktion: neues handeln AG, Jugendkulturhaus Cultra des Arbeiter-Samariter-Bundes Moderation: Elena Bavandpoori Musik: Nice Day von 4oresight Grafik: neues handeln AG Links organspende-info.de Voraussetzungen bei einer Lebendorganspende Flyer „Lebendorganspende – Voraussetzungen und Rahmenbedingungen“ Infotelefon Organspende: nimmt montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr unter 0800 90 40 400 kostenfrei Anrufe entgegen.